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Windener Höhlen

Unter den Wäldern von Winden liegt ein Höhlensystem, dessen Ausmaß kaum einer der Bewohner der Stadt kennt. Für die Windener Jugend ist der Besuch eine Mutprobe, man kann die Höhlen aber auch hervorragend als Versteck für Drogen nutzen – oder für Atommüll. Tief in den Höhlen befindet sich vorübergehend auch die Passage, die Zeitreisen ermöglicht.

Die Passage

Drei schwere Türen, auf ihnen das Triqueta-Symbol und der Schriftzug „Sic mundus creatus est“. Dazwischen: Ein menschengemachter Tunnel. Hier verbindet eine Passage drei Zeitebenen miteinander: 1953, 1986 und 2019. Im November 2019 gelangt auf diesem Weg Mikkel Nielsen ins Jahr 1986. Auch Jonas Kahnwald, Ulrich Nielsen und Helge Doppler reisen mittels der Passage durch die Zeit.

Der Fremde setzt alles daran, dem ein Ende zu bereiten. Am 12. November aktiviert er seine mit radioaktivem Cäsium betriebene Zeitmaschine direkt in den Höhlen. Die Zeitreise-Passage ist geschlossen. Für immer?

Die gelben Fässer

In einem Teil des Höhlensystems, der auf dem Gelände des Atomkraftwerks liegt, lagern unzählige gelbe Fässer mit atomarem Abfall. Sie sind das Resultat eines vertuschten Störfalls aus dem Jahr 1986. AKW-Chefin Claudia Tiedemann hat den Zugang zu ihnen mit einer schweren Metalltür sichern lassen.

Als im Zuge der Ermittlungen rund um die vermissten Kinder eine Durchsuchung des Atomkraftwerks droht, lässt Aleksander Tiedemann die Fässer mit einem LKW aus den Höhlen bringen.

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Staffel 2 : Folge 5

Höhlenforscher und Zeitreisende

Im Sommer 2020 erkundet Katharina Nielsen die Höhlen unermüdlich. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, Spuren von Mikkel oder Ulrich zu finden. Auch werden die Höhlen weiterhin als Ort für Zeitreisen genutzt – nicht mehr in der Passage, sondern mithilfe der tragbaren Zeitmaschinen.

Als Bartosz Tiedemann mit Noahs Maschine in den Höhlen unterwegs ist, trifft er zufällig auf Martha und Magnus Nielsen, Franziska und Elisabeth Doppler. Magnus überwältigt Bartosz und die Jugendlichen fesseln ihn, damit er erklärt, was er vorhat – doch er verrät es nicht. Eine Nacht lang lassen sie Bartosz in der Höhle. Als er am nächsten Tag sagt, dass er eine Zeitmaschine besitzt, glauben ihm die anderen erst, als er mit ihnen ins Jahr 1987 reist.

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Staffel 2 : Folge 8

Der Ursprung der Passage

In den Fels gehauen wurde der Tunnel der Passage 1921 von Mitgliedern des Sic-Mundus-Geheimbundes, unter anderem von Noah. Doch da konnte man in ihm noch nicht durch die Zeit reisen.

Es ist Jonas Kahnwald – inzwischen seit mehr als anderthalb Jahren als Zeitreisender unterwegs –, der mithilfe der Zeitmaschine die Passage (wieder) öffnet. Er tut dies 1987 und reist dann ins Jahr 2020, wo die Apokalypse unmittelbar bevorsteht.

Katharina Nielsen hatte vom Fremden eine präzise Höhlenkarte und den Hinweis bekommen, dass sich die Passage erneut öffnen wird. Zum Zeitpunkt der Apokalypse befindet sie sich direkt vor dem Tunnel.