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Stuhl im Bunker

Diese Maschine bringt den Tod, aber das ist nicht ihr Zweck. Sie steht in einem fensterlosen Kinderzimmer und sieht aus wie ein elektrischer Stuhl, samt Fußfesseln, Fixierungsgurten und Stromkabeln. Dazu: Ein Metallring, auf Höhe des Kopfes.

Tödliche Experimente

In Wirklichkeit handelt es sich um den Prototypen einer Zeitmaschine, gebaut von Sic Mundus. Sie steht im Bunker, in unmittelbarer Nähe zur Zeitreise-Passage in den Windener Höhlen. Noah und Helge Doppler führen 1986 mit dem Apparat Experimente an lebenden Menschen durch – ihre Versuchskaninchen sind die in Winden vermissten Kinder.

Doch die Maschine ist noch nicht ausgereift. Zwar werden die Kinder durch die Zeit geschickt – Mads Nielsen nach 2019, Erik Obendorf und Yasin Friese ins Jahr 1953 –, doch sterben sie dabei. Auf Höhe ihrer Augen hat die Energie des Metallrings alles verbrannt.

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Staffel 2 : Folge 3

Der Stuhl funktioniert

Ein halbes Jahr später haben Noah und Sic Mundus die Maschine weiter entwickelt. Der Metallring schließt sich nicht mehr nur um die Augen, sondern um den gesamten Körper. Die verbesserte Technologie ermöglicht es Noah schließlich, mit dem Stuhl ein Kind lebendig durch die Zeit zu schicken: Es ist der junge Helge Doppler, der durch einen Riss in der Zeit von 1953 nach 1986 gelangt war. Als Noah die Maschine startet, hält Helge Doppler seine Kette mit dem Einpfennigstück fest in seiner Hand.