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Michaels Abschiedsbrief

Nach seinem Suizid hinterlässt Michael Kahnwald einen Brief, versehen mit dem Hinweis „Nicht vor dem 4. November 22:13 Uhr öffnen“. Es ist der exakte Zeitpunkt des Verschwindens von Mikkel Nielsen – der er selber ist. Michaels Adoptivmutter Ines Kahnwald nimmt den Brief heimlich an sich und öffnet ihn zum vorgegebenen Zeitpunkt.

Einige Tage danach erhält auch Michaels Sohn Jonas den Brief, in einem Paket ohne Absender. So erfährt Jonas erstmals vom Zeitreisen. Er verbrennt den Brief und wundert sich, als er ihn bei einem Besuch bei seiner Oma Ines erneut erhält – völlig intakt.

Es ist der gleiche Brief. Jonas wird ihn mehr als 30 Jahre bei sich tragen, bevor er – als Erwachsener und zu dem Fremden gewordener Mann – ihn in einem Paket an sein jugendliches Ich schicken wird.

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Staffel 2 : Folge 6

Der Ursprung des Briefes

In der Hoffnung, den Tod seines Vaters zu verhindern, reist Jonas Kahnwald mit der Zeitmaschine von Adam aus dem Jahr 1921 in den Juni 2019. In seinem Elternhaus konfrontiert er Michael mit dessen bevorstehenden Suizid. Er bittet ihn, sich anders zu entscheiden, und fragt, ob er den Abschiedsbrief bereits geschrieben habe.

Michael Kahnwald ist perplex. Er hatte nicht vor, sich das Leben zu nehmen. Auch von einem Abschiedsbrief hört er zum ersten Mal. Zu dem Gespräch der beiden stößt die alte Claudia Tiedemann. Sie erklärt, dass die Dinge nicht ungeschehen gemacht werden sollten und dass Jonas’ Rolle in dieser Geschichte größer sei, als er ahne.

Als sie mit Jonas das Haus verlässt, realisiert dieser, dass er selbst seinen Vater erst auf die Idee zum Suizid gebracht hat. Direkt danach setzt Michael sich an den Schreibtisch und beginnt, den Brief zu schreiben.