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Michael Kahnwald

Im Alter von 44 Jahren nimmt sich der Künstler Michael Kahnwald ohne erkennbaren Grund auf dem Dachboden seines Wohnhauses das Leben. Er hinterlässt seine Ehefrau Hannah und ihren gemeinsamen Sohn Jonas. Auch von seiner Adoptivmutter Ines Kahnwald wird Michael überlebt. Sie nimmt seinen Abschiedsbrief, der eigentlich für Jonas bestimmt ist, heimlich an sich.

Michaels Identität

Michael Kahnwald und Mikkel Nielsen sind ein und dieselbe Person. Bei seinem Verschwinden im November 2019 reist Mikkel durch die Zeit, landet im Jahr 1986 und – heimatlos geworden – schließlich im Krankenhaus. Dort kümmert sich die Krankenschwester Ines um ihn und nimmt Mikkel schließlich bei sich auf. Sie ist es, die ihn von nun an Michael nennt.

Michael kann nicht nach 2019 zurück. Also bleibt er in der Vergangenheit und führt dort ein neues Leben. Aber er studiert die Höhlen, in denen sich die Zeitreise-Passage befunden hat, und zeichnet eine detaillierte Karte von ihnen. Jonas wird die Karte nach Michaels Tod auf dem Dachboden finden.

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Staffel 2 : Folge 6

Der Tag vor dem Suizid

Um den Tod seines Vaters zu verhindern, reist Jonas Kahnwald mit Adams Hilfe von 1921 in den Juni 2019. In seinem Elternhaus konfrontiert er Michael mit dem bevorstehenden Suizid und bittet ihn, sich anders zu entscheiden. Michael Kahnwald ist perplex. Er hatte nicht vor, sich das Leben zu nehmen. Auch von seinem Abschiedsbrief hört er zum ersten Mal.

Gleichzeitig erzählt Michael, dass es niemand anderes als Jonas selbst war, der Mikkel am 4. November 2019 durch die Zeitreise-Passage gebracht hat.

Zu dem Gespräch der beiden stößt die alte Claudia Tiedemann. Sie erklärt, dass die Dinge nicht ungeschehen gemacht werden sollten und dass Jonas’ Rolle in dieser Geschichte größer sei, als er es ahne. Sie verlässt das Haus gemeinsam mit Jonas, der entsetzt realisiert, dass er selbst seinen Vater erst auf die Idee zum Suizid gebracht hat.