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Ines Kahnwald

Im Jahr 1986 arbeitet Ines als Krankenschwester im Windener Krankenhaus. Sie ist in Winden aufgewachsen, ihr Vater Daniel Kahnwald war in den 50er-Jahren Polizeichef der Stadt. Ines ist eine gewissenhafte, aufopferungsbereite Frau. Sie lebt allein, ihr einziges Kind starb bei der Geburt.

Auch im Jahr 2019 wohnt Ines wieder allein. Ihr Adoptivsohn Michael hat Suizid begangen, Ines’ Verhältnis zu ihrer Schwiegertochter Hannah und zu ihrem Enkel Jonas ist eher unterkühlt.

Der Junge

Als im November 1986 ein verstörter Junge ins Krankenhaus kommt, der mit niemandem reden will, nimmt Ines sich seiner an. Es gelingt ihr, sein Vertrauen zu gewinnen. Es ist Mikkel Nielsen, der aus der Zukunft in das Jahr 1986 geraten ist. Als das Jugendamt den Jungen in ein Waisenhaus stecken will, adoptiert Ines ihn kurzerhand. So wird aus Mikkel Nielsen schließlich Michael Kahnwald.

Der Brief

Nach Michaels Suizid bewahrt Ines seinen Abschiedsbrief auf, der nicht vor dem 4. November um 22:13 Uhr – dem Zeitpunkt von Mikkels Verschwinden – geöffnet werden darf. Der Brief enthüllt, dass Michael und Mikkel dieselbe Person sind. Ines ahnte schon lange von der wahren Identität ihres Adoptivsohns. Sie wusste allerdings nicht, dass Michael sich das Leben nehmen würde.

Als Ines Jonas den Brief übergibt, macht der ihr schwere Vorwürfe. Warum hat sie ihm vorher nichts gesagt? Warum hat sie nicht versucht, das Verschwinden von Mikkel zu verhindern, wenn sie es doch ahnte?