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Bunker und Waldhütte

Schon seit Jahrzehnten besitzt Familie Doppler eine kleine Waldhütte. 1986 lebt Helge Doppler hier, 2019 steht sie leer. Direkt daneben führt eine Metallklappe unter die Erde: zu einem Luftschutzbunker, der vermutlich im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Er befindet sich unmittelbar über der Zeitreise-Passage, die von den Windener Höhlen aus tief ins Gestein getrieben wurde. 1953 nutzt der junge Helge Doppler den unheimlichen Ort zum Spielen.

Tödliche Experimente

Im Jahr 1986 ist der Bunker eingerichtet wie ein Kinderzimmer: bunte Motivtapete, ein Hochbett, ein kleiner Fernseher. Dazu, in der Mitte, ein rätselhafter Apparat, der an einen elektrischen Stuhl erinnert. In diesem Setting führen Noah und Helge Doppler ihre tödlich verlaufenden Zeitreise-Experimente an den vermissten Kindern durch. Erik Obendorf und Yasin Friese werden ins Jahr 1953 geschickt, Mads Nielsen ins Jahr 2019.

Als sich dessen Leiche am 4. November 2019 im Bunker materialisiert, ist zufällig Peter Doppler anwesend. Er ruft Mads’ Vater Tronte an. Gemeinsam stehen sie fassungslos vor der Leiche des lang vermissten Kindes, da betritt die alte Claudia Tiedemann den Bunker. Sie wusste, was passieren wird, und überzeugt Peter und Tronte, die Kinderleiche an einen Ort im Wald zu bringen, wo sie am nächsten Tag von der Polizei gefunden wird.

Der Riss in der Zeit

Nachdem Ulrich Nielsen im Jahr 1953 den noch kleinen Helge Doppler bewusstlos geprügelt hat, legt er den Jungen in den Bunker. Helge überlebt, ist aber eingesperrt, bis sich auf einmal ein Riss in der Zeit öffnet. Helge blickt in den Bunker im Jahr 1986 und das Gesicht von Jonas Kahnwald, der mittlerweile ebenfalls von Noah entführt wurde. Als sich die Hände von Jonas und Helge berühren, wird Helge ins Jahr 1986 geschleudert – und Jonas ins Jahr 2052.

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Staffel 2 : Folge 8

Überlebenden

Im Juni 2020 nutzen Peter und Charlotte Doppler den Bunker, um ihre Erkenntnisse über die Zeitreisen zu sammeln. Später dient es Claudia Tiedemann als Quartier, Jonas Kahnwald findet im Jahr 2053 Audiokassetten mit Sprachaufzeichnungen von ihr.

Als am Tag der Apokalypse die Explosion im Atomkraftwerk Winden verwüstet und fast alle Bewohner tötet, ist der Bunker einer der wenigen sicheren Orte in der Stadt. Peter Doppler weiß davon, weil Noah es seiner Frau Charlotte erzählt hatte. Peter fährt mit seiner Tochter Elisabeth zum Bunker. Dort treffen sie Martha Nielsen an: der Fremde hatte sie mit einer Pistole in den Bunker gezwungen. Sie läuft davon.

Dafür treffen weitere Menschen ein: die schwer vom Krebs gezeichnete Regina Tiedemann, die von ihrer Mutter Claudia begleitet wird – allerdings sind beide beinahe gleich alt, Claudia kommt aus dem Jahr 1987. Und wenige Augenblicke vor der Apokalypse erreicht auch der junge Noah den Schutzraum. Er war erst kurz zuvor aus dem Jahr 1921 nach 2020 gereist.