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Atomkraftwerk

Winden wäre nicht vorstellbar ohne sein Atomkraftwerk. Es liegt am Stadtrand, nahe der Windener Höhlen, und ist der größte Arbeitgeber der Gemeinde.

Der Bau des AKW wurde in den 1950er-Jahren begonnen, vorangetrieben von Bernd Doppler. Auch der Fund von zwei seltsam gekleideten Kinderleichen kann die Bauarbeiten nicht lange aufhalten. 1986, im Jahr der Tschernobyl-Katastrophe, geht Bernd Doppler als Leiter des Kraftwerks in Rente. An seine Stelle tritt die erste Frau an der Spitze eines deutschen Atomkraftwerks: Claudia Tiedemann. Auch Bernds Sohn Helge arbeitet zu dieser Zeit als Wachmann im AKW.

Im Zuge des Atomausstiegs muss im Jahr 2020 auch das AKW Winden vom Netz. Direktor Aleksander Tiedemann verwaltet das Ende. 2052 ist das Atomkraftwerk nicht mehr als eine Ruine, umgeben von einer Sperrzone. Welche Katastrophe ist hier vorgefallen?

Der Störfall

Im Sommer 1986 ereignet sich ein Störfall im AKW, der von Bernd Doppler vertuscht wird. Die atomar verseuchten Abfälle lässt er in gelben Fässern in einer der Höhlen auf dem AKW-Gelände einlagern. Als Claudia Tiedemann im November 1986 den Vorfall entdeckt, geht sie auf Druck von Doppler nicht an die Öffentlichkeit und sichert die Höhle zusätzlich mit einer verschweißten Eisentür.

Als die Polizei 2019 auf der Suche nach den vermissten Kindern das AKW durchsucht, sind die Fässer nicht mehr da. Aleksander Tiedemann hat sie auf einen LKW laden und wegbringen lassen.

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Staffel 2 : Folge 4

Das geheime Zeitportal

2053 befindet sich tief im Inneren der AKW-Ruine ein pulsierendes, amorphes Gebilde: schwarze Materie. Wem es gelingt, sie zu stabilisieren, kann sie als Zeitportal nutzen. Jonas Kahnwald will damit zurück in seine Gegenwart reisen.

Das Betreten des AKW-Geländes ist verboten. Elisabeth Doppler, die Anführerin der Menschen, die in den Wäldern rund um das zerstörte Winden leben, will nicht, dass sich das Wissen um das Zeitportal verbreitet. Jonas entgeht nur knapp der Hinrichtung. Mithilfe von Silja gelingt es ihm schließlich, in die Vergangenheit zu reisen.

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Staffel 2 : Folge 8

Das Zentrum der Apokalypse

Erst im Sommer 2020, kurz vor der endgültigen Schließung des Kraftwerks, lässt Aleksander Tiedemann den LKW mit den gelben Fässern wieder ins AKW zurückholen. Sie werden in einem Abklingbecken einbetoniert. Niemand soll je von ihnen erfahren.

Doch Clausen, der Leiter einer neuen Sonderkommission für die Windener Vermisstenfälle, hat es auf Aleksander Tiedemann abgesehen. Er hält ihn für den Mörder seines Bruders und will ihm um jeden Preis eine Straftat nachweisen. Clausen erwirkt einen Durchsuchungsbefehl für das AKW, lässt den Beton im Abklingbecken aufbohren und öffnet eines der Fässer.

Rätselhafte schwarze Materie steigt aus ihm empor. Sie ist die Ursache für einen Riss in der Zeit, der eine Verbindung in das Jahr 2053 zu Elisabeth Doppler schafft. Währenddessen bildet sich im Jahr 2020 direkt über dem AKW eine riesige dunkle Kugel – und die Apokalypse bricht über Winden herein.