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Aleksander Tiedemann

Aleksander Tiedemann ist der Chef des Atomkraftwerks – und damit einer der mächtigsten Männer in Winden. Sein Auftreten ist seriös und selbstbewusst, doch er verbirgt einige Geheimnisse. Um seine Frau Regina kümmert Aleksander sich liebevoll, erst recht, als er von ihrer Krebserkrankung erfährt. Gemeinsam haben sie einen Sohn: Bartosz.

Ankunft in Winden

November 1986: Ein junger Mann mit einer Schusswunde rennt durch den Wald von Winden. Er wird Zeuge davon, wie Katharina und Ulrich Nielsen Regina Tiedemann bedrohen. Der Neuankömmling zieht eine Pistole und vertreibt die Angreifer. Aus Dankbarkeit kümmert sich Regina um seine Wunde. Bald darauf werden sie ein Paar.

Die doppelte Identität

Der junge Mann will in Winden ein neues Leben beginnen. Er hat zwei Pässe dabei, ausgestellt auf Aleksander Köhler und Boris Niewald. Den letztgenannten vergräbt er zusammen mit seiner Pistole im Wald. Doch Hannah Kahnwald beobachtet ihn dabei und nimmt die Plastiktüte mit dem kompromittierenden Material an sich.

Erst im Jahr 2019 wird sie es verwenden, um Aleksander Tiedemann, wie er jetzt heißt, zu erpressen. Er soll seinen Einfluss in Winden nutzen, um das Leben von Ulrich Nielsen zu zerstören.

Aleksander und die gelben Fässer

Bei der Jobsuche in Winden geht Aleksander zielstrebig ins Atomkraftwerk. Der Chefin Claudia Tiedemann stellt er sich als Freund ihrer Tochter vor. Sie heuert den Mann ohne Vergangenheit für eine geheime Aufgabe an: In den Höhlen unter dem AKW soll er eine Tür verschweißen, hinter der sich gelbe Fässer mit Atommüll befinden.

Als Aleksander 33 Jahre später selbst Chef des Kernkraftwerks ist, setzt er alles daran, die Fässer geheim zu halten – auch vor den Ermittlungen von Ulrich Nielsen und Charlotte Doppler. Durch seinen Kontaktmann Wöller ist Aleksander über die Schritte der Polizei informiert. Als eine Durchsuchung des AKW-Geländes droht, lässt er die Fässer auf einen LKW verladen und auf einem Parkplatz zwischenlagern.

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Staffel 2 : Folge 7

Neue Ermittlungen

Als Sonderermittler Clausen die Vermisstenfälle in Winden neu aufrollt, legt er bei den Befragungen einen auffälligen Fokus auf Aleksander Tiedemann. Er will unter anderem wissen, warum dieser bei seiner Hochzeit den Nachnamen seiner Frau Regina angenommen habe. Bei einem weiteren Besuch im AKW bringt Clausen Daten der Meldebehörde Marburg aus den 1980er-Jahren mit. Clausen stellt fest, dass Aleksander mehrere Zentimeter größer ist als in seinem damaligen Personalausweis vermerkt. Er nimmt ihn wegen Verdachts auf Identitätsmissbrauch fest.

Beim Verhör in der Polizeistation offenbart Clausen seine Motive: Auch er hieß mal Köhler und sein Bruder Aleksander wird seit 1986 vermisst. Einige Monate zuvor hatte Clausen einen anonymen Brief bekommen, der ihm versprach, in Winden würde er Antworten zu seinem Bruder finden. Er nimmt Aleksander in Untersuchungshaft.